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Stand: 26.01.2026

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Logo_X4SS_253x52     RFID-Voraussetzungen

Stand: 26.01.2026

 

Die Einführung eines RFID-Systems ist erst dann sinnvoll, wenn eine ausreichend hohe Wahrscheinlichkeit besteht,

dass sich der Einsatz von RFID technisch umsetzen lässt und sich das Projekt auch langfristig ökonomisch rechtfertigt (ROI).

 

Somit ist eine Qualifizierung des Anwenders vor dem Beginn eines RFID-Projektes eine unumgängliche Voraussetzung.

 

Unsere gemeinsame Aufgabenstellung der Qualifizierungsphase besteht darin, Sie als Anwender bezüglich der kostenintensiven Umsetzung eines RFID-Projekte entscheidungsfähig zu machen.

 

Die unten aufgeführten Voraussetzungen sollen Ihnen eine erste Hilfestellung bei der Selbsteinschätzung der RFID-Qualifizierung Ihres Unternehmens dienen.

 

 

 

Qualifizierung für ein RFID-Projekt

 

 

Technische Voraussetzungen

 

Voraussetzung

Beschreibung

Bemerkung

Sortiment

 

Der enorme organisatorische Aufwand und die erforderliche Sorgfalt für die Sicherstellung der Zuverlässigkeit eines RFID-Systems sind nur bei hochwertigen Produkten gerechtfertigt.

 

Der durchschnittliche Wert, der mit RFID-verwalteten Artikel sollte bei ca. 1.000 EURO liegen.

 


Warenwirtschaftssystem

Alle Artikel sind in einem Warenwirtschaftssystem (ERP) erfassst

 


Verwendung von Barcode

Erfahrungen mit Inventur-Erfassung durch Barcode

 








 

 

 

Theoretische Voraussetzungen

 

Voraussetzung

Beschreibung

Bemerkung

Verständnis für die physikalischen Vorgänge bei RFID

Bereitschaft sich mit den physikalischen Voraussetzung für RFID auseinanderzusetzen

 


Verständnis für die logistischen Prozesse



Verständnis für die Folgen von mangelhafter Sorgfalt im Umgang mit einem RFID-System

 






 

 

Organisatorische Voraussetzungen

 

Voraussetzung

Beschreibung

Bemerkung

Zuordnung aller Waren in Container (Laden / Theken / Fenster / Vitrinen)

 

Das Scannen und somit das Erfassen von Artikeln mittels RFID-Lesegeräten erfolgt grundsätzlich nicht vollumfänglich (das ganze Warenlager auf einmal) sondern in überschaubaren Einheiten.

 

Diese Einheiten sind die Container. So wird z.B. ein Ring in der Artikelverwaltung einer Lade zugeordnet

und es muss sichergestellt sein, dass dieser nach einer Entnahme auch wieder in diese Lade zurückgesteckt wird,

 

Somit kann eine Lade, eine Theke, ein Fenster mit einem RFID-Lesegerät als ganzes in wenigen Sekunden auf Vollständigkeit

überprüft werden. Fehlende oder der Lade falsch zugeordnete Artikel werden sofort aufgezeigt und können sofort korrigiert werden.

 

Würde man das komplette Geschäft mit mehreren Tausend Artikeln in einem Vorgang erfassen und nur 5% der Artikel nicht korrekt erfasst werden,

müssten ca. 250 Artikel aufgefunden und nachgescannt werden oder als Inventur-Differenz verbucht werden.


Sorgfalt beim Umgang mit Transpondern

Insbesondere die üblichen selbstklebenden RFID-Etiketten sind empfindlich, wenn Sie wie es häufig in der Dekoration vorkommt, geknickt werden. Dabei wird häufig der Transponder vollständig beschädigt und ist nicht mehr auffindbar.

Ein Auffinden und Ersetzen eines beschädigten Transponders ist entsprechend aufwändig.